GLOBUSBRUNNEN
   
Stadtbezirk 03 - Maxvorstadt
   
Bilder und Videos aufgenommen am 25.06.2021
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
Der "Globusbrunnen" mit einer Weltkugel auf einem Trichtersockel in rundem Marmorbecken befindet sich auf dem Bürgersteig in der Brienner Straße im Stadtbezirk 03 - Maxvorstadt. Er wurde im Mai 1956 von Werner Kraus gestaltet. Eine andere Quelle nennt den Namen "Werner Kranz" als Gestalter des Brunnens. In einer Einfassung aus Tuffstein die Weltkugel aus Glasmosaik. Kunstschlosserarbeiten von Christian Steinicken, München. Inschrift unter der Kugel: "Bei jedem Schlag dieser Glocke wird in Deutschland ein Kind geboren, auch in deiner Hand liegt sein Glück".
Inmitten eines aus Marmor, Bistritzki schreibt hier von Tuffstein, gefertigten kreisrunden Beckens steht eine aus Kupferblech angefertigte, in zwei Segmente geteilte kannelierte runde Vase. An ihr ist auf halber Höhe eine umlaufende Speiche montiert, daran sind 12 Röhrchen befestigt, die direkt aus dem Inneren der Vase kommen. Aus diesen Rohrstutzen quillt das Wasser dem staunenden Brunnenbetrachter entgegen, sogleich unterbricht die Schwerkraft diesen Vorgang schlagartig, sodass es einem Bogen beschreibend, weiter in das kreisrunde Becken fällt. Dieses nimmt das kühlende Nass auf, bis es durch ein engmaschiges Lochblech am Rand des Beckens wieder in den Wasserkreislauf zurückgeführt wird. Auf der Vase, die wie ein zweiseitig offener Trichter geformt ist, steht obenauf, durch ein von Christian Steinicken, geschickt konstruiertes Metallgerüst zentriert, die große Weltkugel. Sie ist über und über mit kleinen unterschiedlich gefärbten Mosaiksteinchen bestückt. Aus ihrer Anordnung heraus, lässt sich die Position und Form der einzelnen Kontinente einsehen. Da sich die Position des Brunnens auf der Fotoansicht in Bistritzki zu dem Aussehen der aktuellen Situation und auch die Gestaltung rund um den Brunnen verändert haben, ist davon auszugehen, dass zwischen den 1970er Jahren und den 1990er Jahren eine Restaurierung stattgefunden haben muss. Der Wasserkranz unterhalb der Kugel bestand vormals aus vielen kleinen Düsen, die auf einem Rundrohr nach oben zeigend angebracht waren. Über den Düsen, mind. 50 Stück, die das Wasser in einem Bogen nach aussen heraus drückten, befand sich eine Metallplakette, auf der die Inschrift in schwarzen Lettern aufgebracht war. Der Grundstock ragte nicht wie auf der aktuellen Fotoansicht zu erkennen aus dem Wasser heraus.
Laufvideo # 1
Laufvideo # 2
Laufvideo # 3
   
 
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